Hornicane – ein Konzertausschnitt

Es tut sich was am Staudenbeet
Die ersten Frühlingsboten sind im April 26 schon auf unserm Staudenbeet zu sehen.
Nachdem Thomas vertrocknete Stiele der Stauden abgeschnitten hat, kommen die ersten Kroküsschen zum Vorschein.

Den alten Stielen gehts an den Kragen

Und eine große Sensation und Seltenheit: die schwarze Holzbiene hat sich als Nektarsucher und Bestäuber eingefunden.
https://www.rbb-online.de/gartenzeit/archiv/20250601_1830/holzbienen-im-garten.html

Die schwarze Holzbiene

Pilotprojekt: „Wir kochen“

Am 08.01.26 fand unser erster gemeinsamer Kochworkshop unter dem Motto „Genießen statt Verschwenden“ statt. Unter fachkundiger Anleitung des Kochs Johannes Stiegler haben wir pflanzliche Gerichte aus überwiegend geretteten Lebensmitteln zubereitet und natürlich anschließend gegessen. Begleitet war das Ganze von Tipps für den bewussten Umgang mit Lebensmittel.
Der Kochworkshop von Berlin-Vegan gegen Lebensmittelverschwendung wurde organisiert von der Koordinierungsstelle für Umweltbildung Charlottenburg-Wilmersdorf und aus dem Projektfond #2030 der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung gefördert.
Den Teilnehmenden hat der Abend Spaß gemacht. Lasst uns das Projekt fortsetzten und verschiedene regionale Gerichte gemeinsam kochen und genießen.

Das war unsere Aktion „Weg mit dem Dreck – Nachbarn räumen auf“

Unsere Besichtigungstour am 29.09.25 im Reichstag
Wir danken dem Bundestagsabgeordneten Lukas Krieger und seinem Team für die informative und ausführliche Führung durch den Deutschen Bundestag.

2. Konzert „Musik am Staudenbeet“ 
Das zweite Konzert in der Reihe „Musik am Staudenbeet“ mit dem Berliner Mädchenchor am 19.07.25 wurde präsentiert von den „Nachbarn für Nachbarn“ in der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße in Zusammenarbeit mit der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf. Finanziell unterstützt wird das Projekt „Begegnungsorte öffnen“ von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen des Projekts „Stärkung Berliner Großsiedlungen“.

Lesung – Verena Liebers

Die anwesenden Nachbarinnen und Nachbarn hatten am 02.02.25 einen wunderbaren Nachmittag mit der Schriftstellerin Verena Liebers, die in unserem Gemeinschaftsraum aus ihren Romanen und Gedichten vorgetragen hat.
Und so hat Verena Liebers die Veranstaltung selbst beschrieben:

In Berlin Wilmersdorf gibt es ein zunächst berühmtes, dann berüchtigtes und unterdessen zumindest bekanntes Wohngebiet in der Schlangenbader Straße, kurz die Schlange genannt. Auf engem Raum über der Autobahn leben dort ca. 3000 Mieter. Statt sich über beengte Verhältnisse zu beklagen, begründeten ein paar Aktive das Netzwerk Nachbarschaft. Wander-, Foto, Mal-, Literaturgruppe usw.. Mit letzterer war ich in Kontakt gekommen, weil wir kürzlich bei einer Lesung nebeneinander saßen. Nun reiste ich an, um unter anderem Texte aus meinem Buch „Nebenan“ (SalonLiteraturverlag) vorzustellen.

Die Schlange von innen, erinnerte mich ein wenig an die Bochumer Ruhr-Universität, es ist nicht unbedingt romantisch dort. Berlin und Ruhrpott haben aber gemeinsam, dass die eigentliche Schönheit nicht in den Prachtalleen liegt, sondern in dem „einfach ma die Ärmel hochjekrempelt und jemacht“.

Und so schufen Uschi Reh und Thomas Lensky im Gemeinschaftsraum mit seiner fahlen Deckenbeleuchtung, ein farbenfrohes Ambiente mit sehenswerten Aquarellen an der Wand und kleinem Sektausschank für die Durstigen. Bald war jeder Platz besetzt und die Letzten nahmen klaglos auf Klappstühlen Platz. Eine Stunde lauschten alle Gäste aufmerksam meiner Darbietung, anschließend wurde ich mit Applaus, Blumen, der Bitte um Signaturen und Fotowünschen überschüttet. Zuletzt ließen ein paar der Nachbarn, die wiederum nicht alle in der Schlange wohnten, den Abend mit mir in der nahen Weinstube ausklingen.
Nachbarschaft at ist best!
2.2.2025
https://www.vigli.de/index.php/berichte/nebenan-die-schlange

Adventskaffee

Am 18.05.24 haben wir unseren neuen Begegnungsort am Staudenbeet offiziell mit Kaffee und Kuchen eingeweiht.
Hier der Film

Der war am 06.05.24 in der Schlange und hat von der Dachterrasse und aus dem Innenhof gesendet. 

Spielplatzeröffnung nach dem Neubau

Juni - Juli 24

Dezember 23

Weihnachtsbaum schmücken

Gemeinsam haben wir am 29. 11. 23 in der Passage, Schlangenbader Str. 24 den Weihnachtsbaum geschmückt. Die Ukulelegruppe hat dazu Weihnachtslieder gespielt und der Backshop hat Keks, Kakao und Glühwein ausgegeben.

November 23

Über das Filmprojekt „Das imaginierte Café“
Das imaginierte Café
ist ein Projekt des Theater Jaro. Vom 1. Juni bis 3. September 2023 bot die Medienpädagogin Klara Kroymann im Auftrag des Theater Jaro Filmworkshops für Menschen an, deren Lebensrealität in und um die Großraumsiedlung der Schlangenbader Straße, der ‚Schlange‘, stattfindet. Kinder und Senior*innen bekamen in getrennten Workshopreihen die Gelegenheit, das Medium Film zu erproben. In den Filmworkshops dreht sich alles um die Träume der unterschiedlichen Generationen von einem gemeinsamen Begegnungsort in der Schlange: dem imaginierten Café. Unter professioneller Anleitung (Klara Kroymann  Script Kamera/ Nico Uris Schnitt Kamera) nahmen die Teilnehmer*innen jeweils eigene kurze Filmsequenzen auf, die im Rahmen des Mieter*innen Sommerfestes der ‚Schlange‘ am 2. September 2023 zusammen- und aufgeführt wurden. Diese Aufführung ließ die Träume von einem gemeinsamen Begegnungsort zugleich zu Leben erwachen.

Über die Personen
KLARA KROYMANN arbeitet seit ihrem Abschluss in Philosophie und Mediendramaturgie an der Humboldt Universität zu Berlin als freie Dramaturgin und Regisseurin.
Durch ihre Arbeit am Stück Sehnsucht TV für das Ramba Zamba Theater entdeckte sie ihre Leidenschaft für partizipative Erzählformate. Es folgte ein vertiefendes Aufbaustudium zur Spielleiterin bei Rainer O. Brinkmann (ITI Institut, Staatsoper Berlin). 
Seitdem hat sie ihre Theaterarbeit mit sehr unterschiedlichen Akteur*innen fortgesetzt: 2018 mit jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung im ehemaligen STASI Vermessungsamt Berlin (Projektfonds für Kulturelle Bildung, Berlin Treptow-Köpenick), 2019 mit der Bürger*innenbühne des Theater Greifswalds zu 30 Jahren Wende (Fonds Soziokultur, Bundeszentrale für politische Bildung) 2021 mit Berliner*innen zum Umgang mit Stereotypen zu Alter (TakePart Fonds Darstellende Künste). Zuletzt kuratierte sie ein Erzählformat mit Künstler*innen der digitalen Archivbewegungen im Rahmen der documenta 15 (Netzwerkförderung notanet, Fonds Darstellende Künste).

NICO URIS  wurde in Alicante, Spanien, geboren und studierte Kunst an der Universität Miguel Hernandez. Nach Abschluss seines Kunststudiums absolvierte er ein Masterstudium in „Art and Creative Montage on films and video-games“. Danach war er Teil des Kreativteams mehrerer Projekte, darunter einige Disney-Produktionen. Nach seinem Umzug nach Berlin gründete er seine eigene Videoproduktionsfirma namens Singing River Films und arbeitet seitdem als Kameramann. Seit seinem Abschluss hat er sein Interesse und seine Hingabe daran gezeigt, sein Wissen und seine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Als Dozent unterrichtet er daher seit 2021 als zertifizierter Lehrer Filmschnitt – basierend auf der Davinci Software. 

Mit der Dramaturgin und Regissuerin Klara Kroymann arbeitet er seit 2023 zusammen. Die beiden Künstler*innen verbindet die Leidenschaft für partizipative Kunstformate; gemeinsam bieten sie Workshops für filminteressierte Menschen an, in denen sie Drehbuchentwicklung und filmisches Portraitieren vermitteln.

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